Silberbergtunnel

Wanderung zum Freilichtmuseum Silberbergtunnel:

die Wanderung zum Silberbergtunnel und der von mir vorgeschlagene Rückweg über den Rotweinwanderweg, ist eine leichte Wanderung von 90-120 Minuten Dauer mit anfänglich einigen gut zu bewältigenden Steigungen.

Silberbergtunnel (3)

Wanderer, die sich zudem Silberbergtunnel aufmachen, erfahren hierbei eine Begegnung mit der Geschichte der letzten 100 Jahre. Der Silberbergtunnel war -wie die 5 Pfeiler im Adenbachtal oberhalb von Ahrweiler – Teil einer geplanten Bahnlinie, die von Liplar (bei Köln) bei Rech in die Bahnstrecke der Ahrtallinie führen sollte.

Der Silberbergtunnel war der erste der für diese Bahnlinie gebaute Tunnel und hatte eine Länge von 850 m. Das gesamte Bahnprojekt wurde 1923 eingestellt.

Der Silberbergtunnel hatte gegen Ende des Zweiten Weltkriegs für die Bevölkerung von Ahrweiler noch erhebliche Bedeutung. In den letzten Kriegsjahren war Ahrweiler häufiges Ziel alliierter Bombenangriffe.

Die Bevölkerung von Ahrweiler fand in dem Silberbergtunnel vor den schweren Fliegerangriffen einen guten Schutz. Wenn man vor dem Eingang des Silberbergtunnel steht, fällt ein kleiner Kasten mit der Aufschrift Post auf. Die Bedeutung dieser Merkwürdigkeiten erschließt sich uns heutigen kaum noch. Die Menschen, die im Silberbergtunnel 1944 und 1945 hausten, versuchten sich in dieser Umgebung so gut wie möglich einzurichten und bauten auch kleine persönliche Behausungen mit Poststellen.

Wir starten unsere Wanderung zum Silberbergtunnel vom Parkplatz des Adenbachtors.

Beginn der Wanderung zum Silberbergtunnel

vom Adenbachtor gehen wir über die Eisenbahnbrücke zur Adenbach

Wir gehen vom Adenbachtor über die Eisenbahnbrücke zur Adenbach. Bei unseren Weg gehen wir über eine relativ breite ansteigende Straße. Links von uns verläuft ein kleiner Bach, der Adenbach. Vor uns sehen wir die monumentalen Bauwerke der Pfeiler.

Pfeiler in Ahrweiler

Pfeiler einer nie fertiggestellten Bahnlinie

Wir gehen auf die Pfeile zu und nachdem wir die beiden größten Pfeiler – links und rechts von uns – passiert haben, kommen wir an ein Wegkreuz.

Richtung Rotweinwanderweg

Abzweig nach den Pfeiler in Richtung Rotweinwanderweg

Wir nehmen hier den nach links oben abzweigenden Weg.

Weg in Richtung Silberbergtunnel

Weg in Richtung Silberbergtunnel

Wenn wir diesen Weg weitergehen passieren wir – jetzt allerdings wesentlich höher – wiederum die Pfeiler. Nachdem wir die höchste Stelle des Weges erreicht haben biegt der Weg in einer Rechtskurve ab.

In dieser Kurve haben wir einen wunderschönen Überblick über die Stadt Ahrweiler, die genau vor uns liegt.

Silberbergtunnel (12)

Schöner Blick auf die Stadt Ahrweiler

Wenn wir an dieser Stelle unseren Blick nach links wenden können wir die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler als Ganzes gut übersehen.

Silberbergtunnel (11)

Abzweig zum Silberbergtunnel

Hier an dieser Stelle müssen Sie den Hauptweg verlassen. In der Richtung recht,s sehen Sie einen kleinen Seitenweg, den Sie gehen müssen um den Silberbergtunnel zu erreichen. An dieser Stelle sehen Sie auch einen Wegweiser, der Ihnen zeigt, das es bis zum Silberbergtunnel noch rund 100 Meter sind.

Wegweiser zum Silberbergtunnel

Wegweiser zum Silberbergtunnel

Gehen Sie diesem relativ schmalen Weg weiter. Sie müssen am Ende dieses Weges einige Stufen nach unten gehen und Sie stehen dann in Höhe des Silberbergtunnel, der sich links von ihnen befindet.

Silberbergtunnel (4)

Reihe der Pfeiler vom Silberbergtunnel aus gesehen

Rechts von Ihnen können Sie jetzt genau auf den oberen Teil der Pfeiler sehen und Sie ahnen, wie hier einmal eine Eisenbahn über eine Brücke in den Silberbergtunnel gefahren wäre.

Silberbergtunnel (1)

Der Eingang zum Silberbergtunnel

Der Eingang zum Silberbertunnel ist abgesperrt. Die vielen Trümmer, die Sie durch das Gitter sehen können, entstanden nach einer Sprengung durch die Franzosen während der Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Vielleicht lassen Sie sich an dieser Stelle einmal etwas Zeit an jene zu denken, die hier während des Ersten Weltkriegs schufteten sowie an jene, die während des Zweiten Weltkrieges – in zwar relativ sicherer – aber sehr unwürdiger Behausung zu überleben suchten.

Zum Rückweg gehen wir die letzten 100 Meter, die wir zum Silberbergtunnel gegangen sind, wieder zurück. Wir nehmen nun am Ende dieses schmalen Wegs, wählen wir den Hauptweg nach rechts um unserem Rückweg über den Rotweinwanderweg fortzusetzen.

Vor sich sehen Sie in Wegrichtung auf dem Rotweinwanderweg – etwa auf gleicher Höhe – sehr markant das Hotel und Restaurant Hohenzollern, dass auf dem Nachbarberg in sehr exponierter Stelle liegt.

Römervilla vom Rotweinwanderweg

Römervilla vom Rotweinwanderweg her gesehen

Wandern Sie weiter auf dem Rotweinwanderweg, der Sie nun langsam nach unten führt. Links unter sich sehen Sie die Römer-Villa von Ahrweiler. Auf der anderen Seite des Ahrtals sehen Sie das sehr markante Gebäude des Kloster Kalvarienberg.

Wenn Sie den Rotweinwanderweg weiter nach unten gegangen sind, erreichen Sie eine Weggabel an der Sie rechts durch einen Tunnel in Richtung Dokumentationsstätte Regierungsbunker gehen könnten.

Abstieg vom Rotweinwanderweg

Abstieg vom Rotweinwanderweg

Roemervilla_Weg2

Rückweg vorbei an der Römervilla

In unserer heutigen Wanderung nehmen wir den Weg jedoch jetzt zurück in Richtung unserer Ausgangsstelle Adenbachtor. Wandern Sie zu diesem Zweck nach links und nehmen die weiter abwärts führende Straße. Am Ende dieser nach unten führenden Straße sehen Sie halb links von sich das sehr markante Gebäude der Römer-Villa.

Wandern Sie an dieser Stelle auf dem breiten Wirtschaftsweg in Richtung Ahrweiler zurück. An dieser Stelle können Sie sich im Hinblick auf die Richtung sehr gut an der Laurentius-Kirche orientieren. Wandern Sie so, dass Sie die Laurentius-Kirche vor sich sehen und eine Verkehrsstraße sowie die Römer Villa rechts von Ihnen liegt.

Nach ca. 1000 m erreichen Sie auf diesem Wirtschaftsweg die Eisenbahnbrücke der Haltestelle Ahrweiler Markt. Wenn Sie über diese Brücke gehen, sehen Sie vor sich unsere an Startpunkt, dass Adenbachtor.