Regierungsbunker bei Ahrweiler

Wanderung zur Dokumentationsstätte Regierungsbunker:

Zwischen 1960 und 1972 wurde in der Nähe von Ahrweiler eine große Bunkeranlage gebaut, die eine Läng von 17,3 km hatte. Die Bunkeranlage sollte in Kriegsfall der Bundesregierung und den Verfassungsorganen als Unterkunft und Führungsstelle dienen. Beim Bau des Regierungsbunkers nutzte man bereits zwei in der Zeit des Ersten Weltkriegs gebaute – aber niemals in Betrieb genommene – Eisenbahntunnel im Silberberg bei Ahrweiler.

Nach Beendigung des kalten Krieges wurde der Regierungsbunker weit gehend aufgegeben. Existent – und jetzt noch zu besichtigen – sind von den ehemaligen 17,3 km Bunkeranlage, noch 203 Metr. Zum Eingang des Regierungsbank führt uns unsere heutige Wanderung.

Wir starten unsere Wanderung am an der Parkplatz am Adenbachtor.

Wir wandern über die Eisenbahnbrücke der Bahn Haltestelle Ahrweiler Markt und Wanderern über einen relativ breiten Wirtschaftsweg (geteerte Straße) nach oben. Vor uns sehen wir die mächtigen Pfeiler einer nie fertig gestellten Eisenbahnbrücke bei Ahrweiler.

Wir passieren die Pfeiler und erreichen ca. 50 m später eine Straßenkreuzung. An dieser Straßenkreuzung nehmen wir die scharf nach links abzweigende Straße, die uns weiter nach oben zum Rotweinwanderweg führt.

Wenn wir diesen recht breiten Wirtschaftsweg nach oben gehen, passieren wir erneut die Pfeiler. Am Ende der Steigung biegt unser Weg scharf nach rechts ab. Von hier aus haben wir einen wunderbaren Blick auf den Stadtteil Ahrweiler und besonders auf die Laurentiuskirche im Zentrum von Ahrweiler.

Weiter links sehen wir den Stadtteil Bad Neuenahr und noch weiter dahinter die Landskrone. Auf der anderen Seite des Ahrtals sehen wir den neuen Neuenahrerberg.

Wir wandern nun weiter auf dem Rotweinwanderweg, der uns leicht abwärts führt. Auf dem benachbarten Berg – in Wegrichtung vor uns – sehen wir auf etwa gleicher Höhe das Hotel und Restaurant Hohenzollern.

Wenn wir weiter wandern, sehen wir unter uns die dreieckigen Giebel der Römer-Villa, die neben einer viel befahrenen Umgehungsstraße liegt.

Wir wandern weiter leicht bergab, bis wir an eine Weggabelung kommen. Hier sehen wir verschiedene Wegweiser. Wir nehmen an der Weggabelung einen schmalen Fußweg, der unmittelbar vor einem Tunnel uns nach rechts und nach oben führt.

Nachdem wir diesen etwa 150 m langen Fußweg nach oben gegangen sind, erreichen wir einen großen Parkplatz. Der ehemalige Eingang zum Regierungsbunkers ist (immer noch) relativ gut getarnt und nur zu sehen, wenn man darauf zugeht.

Zu bestimmten Zeiten haben Sie hier Gelegenheit eine Führung durch die erhaltenen Teile des Regierungsbunkers mitzumachen. Manchmal gibt sich auch bei einem Vortrag die Gelegenheit die Rede des amerikanischen Präsidenten zum Dritten Weltkrieg zu hören (Schauder).

Zum Rückweg gehen wir – von der Eingangstür des Regierungsbunkers her betrachtet – nach links. Auf der anderen Seite dieser schmalen geteerten Straße sehen Sie den Parkplatz über den wir zum Regierungsbunkers gegangen sind.

Zum Rückweg orientieren wir uns jetzt stets so, dass der Weg nach unten geht. Wir müssen hierzu mehrmals serpentinenartig weiter nach unten gehen.

Wir steigen so lange den Weg nach unten ab, bis wir vor uns eine große Verkehrsstraße und etwas halb links die Römer-Villa sehen.

Unmittelbar vor der viel befahrenen Umgehungsstraße zwischen Ahrweiler und Walportsheim, gehen wir über einen breiten Wirtschaftsweg in Richtung Ahrweiler zurück. Bei diesem Weg orientieren wir uns in der Richtung an der Laurentius-Kirche, die im Zentrum von Ahrweiler liegt.

Wenn sie die richtige Straße gewählt haben, so liegen links von ihnen Weinberge, die steil nach oben ansteigen. Rechts von Ihnen, passieren Sie die markante Römer-Villa, sowie etwas unter sich die Umgehungsstraße von Ahrweiler.

Wenn sie diesen Weg weiter zurückgehen, kommen Sie etwa in Höhe der Laurentiuskirche an einen scharf nach rechts abbiegenden Weg, der sie auf die Eisenbahnbrücke der Haltestelle Ahrweiler Markt führt. Vor sich sehen Sie nun den Ausgangspunkt unserer Wanderung, dass Adenbachtor.